Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Kerstin Junghans
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14.00 - 15.30 Uhr Link zur Anfahrt    

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Neuigkeiten / Wichtige Informationen

Eine Welt ohne Mücken? Gene Drive und die neuen Methoden der Genomeditierung

Am 09.10.2017 fand im Museum für Naturkunde Berlin eine interessante Veranstaltung zum Thema "Gene Drive" mit anschließender Podiumsdiskussion statt.

Die Tagung wurde veranstaltet vom BMBF-Forschungsverbund GenomELECTION. Dieses Forschungsprojekt wird geführt durch die Direktoren des Interdisziplinären Zentrums Herrn Professor Winfried Kluth, durch Herrn Professor Dr. Matthias Kaufmann und Herrn Dr. Timo Faltus als Projektleiter.

GenDrive_Berlin_1

GenDrive_Berlin_1

GenDrive_Berlin_1

GenDrive_Berlin_2

GenDrive_Berlin_2

GenDrive_Berlin_2

MER-Direktor hält Vortrag in Tokyo

Prof. Rosenau Vortrag Tokyo

Prof. Rosenau Vortrag Tokyo

Prof. Rosenau Vortrag Tokyo

Im Rahmen seines Forschungssemesters an der Waseda University    hält unser Direktor Prof. Dr. Henning Rosenau einen Vortrag an der Meiji University    über die Rolle der forensisch-psychatrischen Sachverständigen.

MER-Absolventin Diana Hofmeister und Kollegin etablieren Babylotsinnen-Projekt

Wie wichtig und erfolgreich interdisziplinäres Handeln sein kann zeigt ein aktueller Fall aus dem St. Elisabeth und St. Barbara Krankenhaus Halle (Saale).

Artikel in der MZ hier.   

Eine unserer Absolventinnen, Diana Hofmeister, hat dort zusammen mit einer Kollegin das Babylotsinnen-Projekt erstmals in Ostdeutschland etabliert. Durch die Weitsicht der Babylotsinnen, das menschliche Gespür und die Kontakte zu genau den richtigen Anlaufstellen, sind sie in der Lage (angehenden) Eltern in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens zur Seite zu stehen. Durch die geschaffene Schnittstelle kann Eltern Halt gegeben werden, wenn es um die medizinisch ungewissene Zukunft ihres Babys geht.

Eine großartiges Projekt welches auch an weiteren Krankenhäusern umgesetzt werden sollte!

eMERgency in cinema - Medizin Ethik Recht im Film

Emergency Wintersemster 17/18

Emergency Wintersemster 17/18

Emergency Wintersemster 17/18

Im Wintersemester startete die Filmreihe „eMERgency in cinema - Medizin Ethik Recht im Film“.

Im Luchs-Kino werden Filme mit medizinrechtlicher oder -ethischer Problematik gezeigt und anschließend diskutiert.

Auch in diesem Semester (WiSe 2017/2018) wird es wieder spannend.

Nähere Informationen findet ihr im Flyer und dem Programmheft sowie unter https://blogs.urz.uni-halle.de/mrecinema/


Emergency Plakat 17_18.pdf (495,3 KB)  vom 13.10.2017


Emergency Flyer  17_18.pdf (487,2 KB)  vom 13.10.2017

Meris Herbsttagung 2017

Liebe MERler, liebe meris-Freunde, liebe an Medizin-Ethik-Recht Interessierte,

am 17. und 18. November 2017 findet wieder die alljährliche Herbsttagung des meris e.V. unter dem Thema „Medizin-Ethik-Recht - Orientierungen und Perspektiven“ in Halle statt. Erfreulicherweise haben sich in diesem Jahr sechs AbsolventInnen bereit erklärt, die Ergebnisse ihrer Masterarbeit zu präsentieren und darüber hinaus von ihren Erfahrungen nach dem Masterstudium zu berichten.

Auch in diesem Jahr werden wir keine Tagungsgebühr erheben. Um jedoch die Verpflegung vor Ort planen zu können, möchten wir Sie/Euch bitten, sich per E-Mail () bis zum 3. November anzumelden.

Die Tagung beginnt am 17. November um 15 Uhr in der Bibliothek für Zivilrecht, Thomasianum (1. Etage), Universitätsplatz 10a.

Hier können Sie das Programm der Tagung herunterladen.
meris-Tagung 2017.pdf (133,5 KB)  vom 05.10.2017

Dienstagskolloquium Wintersemester 2017/2018

Dienstagskolloquium WS 2017/2018

Dienstagskolloquium WS 2017/2018

Dienstagskolloquium WS 2017/2018

Auch im kommenden Semester laden wir Sie zu spannenden Vorträgen im Rahmen unserer Dienstagskolloquiumsreihe ein.

Eine Zertifizierung mit Fortbildungspunkten durch die Ärztekammer Sachsen-Anhalt ist derzeit beantragt.

Hinweis: Eine Teilnahme ist für unsere Studenten verpflichtend!

Vorlesungsverzeichnis/ Stundenplan/ Übersicht MA 60, MA 120

Vorlesungsverzeichnis Deckblatt WS 17/18

Vorlesungsverzeichnis Deckblatt WS 17/18

Vorlesungsverzeichnis Deckblatt WS 17/18


Vorlesungsverzeichnis_MER_WS17_18.pdf (645 KB)  vom 19.09.2017


Stundenplan WS 17_18.pdf (99,8 KB)  vom 13.10.2017


bersicht_MA60_WS 17_18.pdf (55,6 KB)  vom 19.09.2017


bersicht_MA120_WS17_18.pdf (68,1 KB)  vom 19.09.2017

Die unterschätzte Bedeutung des Sachverständigen im Medizinrecht – XIV. Türkisch-Deutsches Symposium zum Medizinrecht in Izmir mit großer Resonanz

An zwei Tagen haben sich in Izmir Mediziner, Rechtsanwälte, Wissenschaftler und Ministerialbeamte im noch sommerlichen Izmir zusammengefunden, um über die Rolle, Aufgaben und Probleme des Sachverständigen im Zivil- und Strafprozess zu debattieren. Organisiert hat dieses Symposium Prof. Dr. Henning Rosenau, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Türkisch-Deutsche Universität in Istanbul, gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. h.c. Hakan Hakeri von der Medeniyet Universität in Istanbul. Eingeladen hatte die Rechtsanwaltskammer Izmir, die auch den großartigen äußeren Rahmen unter anderem mit einem Besuch in Ephesos stellte.

Dass über 260 Interessierte kamen, was für derartige Veranstaltungen überaus ungewöhnlich ist, kommt nicht von ungefähr. Denn in der Türkei ist gerade ein neues Recht zum Sachverständigen im Prozess in Kraft getreten. Entsprechend war auch der Direktor der zuständigen Abteilung im Justizministerium Ankara ein besonders gefragter Gesprächs- und Diskussionspartner. Aber es wurde nicht nur über die Umsetzungsprobleme eines neuen Gesetzes und einer neuen Rechtsverordnung diskutiert, auch ganz grundsätzlich stellte sich die Frage, welche Rolle dem Sachverständigen denn im Strafprozess überhaupt zukommt. Aus Halle konnte hier die Zivilprozessualistin Prof. Dr. Caroline Meller-Hannich für die deutsche Seite die Probleme benennen. Sie plädierte für eine stärkere, interdisziplinäre Zusammenarbeit des Sachverständigen mit dem Gericht. Wo die Probleme liegen, berichtete aus eigener Anschauung der Rechtsmediziner Prof. Dr. med. Rüdiger Lessig aus der Medizinischen Fakultät.

Insgesamt wurde derjenige, der nach Izmir im Glauben gekommen war, so ungefähr wisse er schon, was der Sachverständige im Prozess bedeute, eines Besseren belehrt. Es wurde deutlich, dass die Sachverständigen eine durchaus zentrale Rolle zukommt, sowohl im Zivilprozess, aber insbesondere im Arzthaftungsprozess und in großen Strafverfahren, wo es um die psychiatrische Begutachtung geht. Er kann das A und O im Prozess sein. Umso relevanter sind dann Fragen, wer etwa auf die Liste der Sachverständigen in der Türkei kommt. Wie kann Vetternwirtschaft bei der Stellung eines Sachverständigen ausgeschlossen werden? Ein zentrales Problem ist auch die hinreichende Qualität des Sachverständigen, die in der Türkei durch Fortbildung erreicht werden soll. Letztlich brauchen wir Sachverständige, zu denen alle Prozessparteien, insbesondere die Verteidigung, vertrauen haben. Hierzu ist es bspw. notwendig, früher den Verteidiger in die Bestellung des Sachverständigen einzubeziehen. Derzeit legt häufig die Staatsanwaltschaft durch die frühe Bestellung des Sachverständigen im Ermittlungsverfahren diesen für den gesamten Prozess fest, was Prof. Dr. Henning Rosenau, ebenfalls aus Halle, kritisierte.

Im rechtsvergleichenden wie auch interkulturellen Diskurs zwischen den türkischen und deutschen Teilnehmern konnten einige Fragen eine Antwort näher gebracht werden, ergaben sich neue Ideen und zeigte sich aber auch, dass der Sachverständige im Prozess ein noch nicht wirklich entdecktes Forschungsfeld darstellt.

In den türkischen Medien fand die Veranstaltung große Aufmerksamkeit. In mehreren Zeitungen wurde darüber berichtet, unter anderem in der nationalweit verbreiteten Milliyet.   

Tagung Izmir 1

Tagung Izmir 1

Tagung Izmir 1

Tagung Izmir 2

Tagung Izmir 2

Tagung Izmir 2

Tagung Izmir 3

Tagung Izmir 3

Tagung Izmir 3

MER-Direktor pflanzt Hainbuche im Park des Dankens, des Erinnerns und des Hoffens

Prof. Dr. Henning Rosenau_Baumpflanzaktion

Prof. Dr. Henning Rosenau_Baumpflanzaktion

Prof. Dr. Henning Rosenau_Baumpflanzaktion

Seit nunmehr knapp zehn Jahren besteht in Halle unweit der Saline an der Saale ein neuerrichteter Park, der an die Menschen erinnern möchte, die für eine Organspende bereitstanden. In gleicher Weise wird deren Familien gedacht. Transplantation ist eine der biopolitischen Fragen schlechthin, mit denen sich auch das Interdisziplinäre Zentrum Medizin – Ethik – Recht auseinandersetzt. Die gesellschaftspolitischen, rechtlichen und ökonomischen Probleme wären deutlich geringer, würde die Organspendezahl in Deutschland zunehmen und jeder einen Organspendeausweis mit sich führen. Daher muss es auch ein Anliegen des MER sein, die Bereitschaft dazu zu fördern. Dem dient auch die Baumpflanzaktion, an der sich der Geschäftsführende Direktor, Prof. Dr. Henning Rosenau, für das MER beteiligt hat.

MER-Student Timo Kirmse in Reportage bei Exakt – Die Story

Vor knapp 2 Monaten hat Ria Weber vom MDR auch an unserer Universität Filmaufnahmen für die Sendereihe Exakt – Die Story aufgenommen. In der Reportage wird die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK), die seit 2009 geltendes Bundesrecht in Deutschland ist, anhand von Portraits aufgezeigt. Portraitiert wird auch Timo Kirmse, MER-Student, der nach seinem Studium der Rechtswissenschaften aktuell als einer von zwei Teilnehmern am PROMI-Projekt der Bundesagentur für Arbeit an unserer Universität arbeitet und promoviert.

Beitrag auf der MDR-Hompage:

http://www.mdr.de/tv/programm/sendung741390_ipgctx-true_zc-4cd383ea.html   

eMERgency in Cinema // Rück- und Ausblick

Nach einer Reihe spannender, informativer, kontroverser und nicht  zuletzt auch unterhaltsamer Kinoabende ist eine gute Gelegenheit  gekommen, zurück und nach vorne zu blicken. Zurück blicken wir auf viele  Einführungen und Diskussionen, die uns und hoffentlich auch unseren  Gästen nicht nur viel Freude gemacht haben, sondern auch immer wieder  neue Einblicke und Sichtweisen beschert haben. Und wir blicken zurück  auf berührende, aufregende, verstörende und lustige Filmmomente. Dafür  wollen wir danken! Allen, die uns (finanziell wie ideell) unterstützt  haben, die unsere Veranstaltungen mit Einführungen und ihrer  Diskussionsbereitschaft bereichert haben, allen Gästen und natürlich dem  Luchs.Kino! Wir freuen uns auf jede Veranstaltung neu und blicken gerne  nach vorne: denn ab dem Wintersemester 2017/18 wird die Reihe  fortgesetzt.

Hierzu wollen wir alle, die gerne unser Programm mit Film- oder  Referentenvorschlägen (oder gar selbst als Referenten) mitgestalten  wollen, zu einer offenen AG eMERgency in Cinema einladen. Wir treffen uns am 26.7.2017 um 14 Uhr in der Bibliothek des Institutes für Geschichte und Ethik der Medizin, Magdeburger Straße 8, 06112 Halle (Saale).

Wir freuen uns über rege Beteiligung!


Mit einem vollbesetzten Kinosaal startete die Filmreihe am 19.10. im Luchs.Kino am Zoo. Im Anschluss wurden der Film und die dazugehörige Thematik in einer spannenden Diskussionsrunde ausführlich besprochen. Wir freuen uns über das rege Interesse und auf die zukünftigen Veranstaltungen.

Das Organisationsteam

Das Organisationsteam

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